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| Der "Rovos Rail" fährt über die Brücke bei den Victoriafällen. Bild: rovos.com |
Als ich durch den Wartesaal des Bahnhofs von Daressalam schlendere, fängt in meinem Kopf unvermittelt der Berner Liedermacher Mani Matter an zu singen: "Das isch ds Lied vo de Bahnhöf wo dr Zug geng scho abgfahren isch oder no nid isch cho und es stöh Lüt im Rägemantel dert und tüe warte." Ziemlich unpassend dieses Lied, denke ich und lächle. Im Bahnhof Daressalam wartet an diesem Morgen niemand. Keine Menschenseele. Einen Bahnhof in Tansania muss man sich wie eine grosse Markthalle vorstellen, in der gerade kein Markt stattfindet. Einsam steht unser Zug auf Gleis drei. Dunkelgrün und fast einen Kilometer lang. "The Pride of Africa", der Stolz von Afrika, hat ihn sein Besitzer Rohan Vos getauft. Der südafrikanische Unternehmer wurde reich im Schrottgeschäft, und aus Schrott bestand anfänglich auch sein Traum: Rohan Vos kaufte historische Lokomotiven und Waggons, manche 90 Jahre alt, und liess sie stilecht restaurieren. Was als Privatvergnügen geplant war, wurde 1989 zur "Rovos Rail". Laut Eigenwerbung der "komfortabelste Zug der Welt"...
Die Fortsetzung meiner Reportage gibt es in der aktuellen "Schweizer Familie" oder unter diesem Link zu lesen: www.schweizerfamilie.ch/unterwegs/im-luxuszug-rovos-rail-durch-afrika-98625

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