Bötschi klatscht
Bis Ende 2011 jeden Mittwoch im "Tagblatt der Stadt Zürich" - und seither nur noch hier. Und darum etwas seltener.
Freitag, 17. Februar 2012
Hildegard Schwaninger klatscht trotzdem weiter für die "Weltwoche"
Vergangenen Dezember schrieb Roger Köppel: Die "Weltwoche" erweitert ihr redaktionelles Angebot um eine prominente Autorin. Die bekannte Gesellschaftsreporterin Hildegard Schwaninger wird ab sofort wöchentlich in einer Kolumne über die wichtigsten Persönlichkeiten der schweizerischen Gesellschaft pointiert und informiert berichten... Wer künftig wissen will, was in der gehobenen Schweizer Szene vor sich geht, wird um diese Kolumne nicht mehr herumkommen." - Diese Woche müssen Klatschfans allerdings ohne Hildi auskommen in der "Weltwoche": Ihre Kolumne fehlt - stattdessen erschien auf der Seite ein "Weltwoche"-Eigeninserat. Haben sich Herr Köppel und Frau Schwaninger zerstritten? Weilt die Klatschreporterin in den Ferien? Oder warum fehlt die Kolumne? Antwort Köppel (per Mail an mich): "Es gab einen technischen Fehler. Aber keine Sorge, aber Frau Schwaninger wird ab nächster Woche wieder in voller Länge dabei sein!"
Dienstag, 14. Februar 2012
Nachsatz des Tages: Angelina Jolie
Sonntag, 12. Februar 2012
Jetzt wählen: Carol Schuler!
Die junge Schweizer Schauspielerin Carol Schuler und ihr Filmteam wollen gewählt werden - und darum brauchen die jetzt sofort möglichst viel Unterstützung respektive viele Stimmen von euch allen. Aber am besten erklärt Carol Schuler das grad selber:
"Liebe Freundinnen und Freunde, unser Kurzfilm 'Smilin'structor' von Filmemacherin Jana Oberdoerffer ist bei den '99fire film awards' unter die besten 99 gewählt worden! Und jetzt brauchen wir eure Hilfe damit der Film beim Publikumsvoting gewinnt und bei der 'Berlinale' gezeigt wird. Es ist ganz einfach. Und geht ganz schnell. Versprochen! Aber ihr müsst dem Film unbedingt bis nächsten Dienstag, 14. Februar, eure Stimme geben - den nur noch so lange läuft die Abstimmung."
Und so funktioniert die Wahl: Einfach auf den Link
den 99 Sekunden langen Film 'Smilin'structor' gucken und danach bitte auf den 'Vote-Button' (man kann max. neunmal abstimmen) drücken!
Momoll, bitte drücken! So oft es geht! Dankeschön!
Mittwoch, 8. Februar 2012
Viktor Giacobbo: "Da überlegte ich mir vor der Sendung: Soll ich gehen?"
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| Der Autor und Viktor Giabcobbo; Bild: Andrea Rist |
Viktor Giacobbo, als Kind hat man viele Träume - erinnern Sie sich?
Ich hatte die klassischen Kinder-Horror-Träume: Eine Hexe im Wald, und ich muss sie besuchen.
Erwachten Sie am Morgen danach schweissgebadet?
Ja. Als ich ganz klein war, habe ich mich nicht einmal aus dem Bett getraut. Ich schrie, bis mich meine Mutter holen kam.
Ihr Vater war Metzger. Verfolgten Sie Tiere im Schlaf?
Nein, nie.
Wollten Sie in Vaters Fussstapfen treten?
Nein, ich tanzte aus der Reihe.Obwohl unsere Familie nicht besonders musisch war, faszinierte mich früh die Sprache.
Sie lernten Schriftsetzer.
Ich wollte immer Kabarett machen. Also Autodidakt musste ich aber Geld verdienen. Ich wählte darum den Beruf Schriftsetzer. Er hat mit Sprache und Gestaltung zu tun.
Mit 27 gründeten Sie die Klamaukgruppe "Stuzzicadenti". Woher nahmen Sie den Mut?
Mit Mut hatte das nicht viel zu tun. Mehr mit Lust.
Später wurden Sie Mitglied von "Zampanos Varieté".
Ich wuchs langsam in alles rein, hatte nie das Gefühl, etwas forcieren zu müssen. Ich habe mich nie beworben. Entweder ergriff ich die Initiative oder jemand kam auf mich zu. Meine heutigen Aktivitäten sind das Ende einer organischen Zufallskette.
Und wie entstand die TV-Sendung "Giacobbo/Müller"?
2002 hörte ich mit "Viktor's Spätprogramm" beim Schweizer Fernsehen auf. Ich wollte Neues ausprobieren; Film, Zirkus, Theater. Während den folgenden Jahren bin ich immer wieder vom Fernsehen kontaktiert worden, und irgendwann hatte ich wieder Lust. Die Bedingung war eine wöchentlich "Late Night"-Sendung mit Mike Müller.
Warum gerade er?
Mike und ich haben einen guten Draht zueinander, privat genauso wie auf der Bühne. Wir haben dieselben Interessen und sind doch unterschiedliche Typen.
Ein Traumpaar auf der Bühne.
Ja, ich glaube, diesen Begriff kann man hier anwenden.
Früher sollen Sie vor Sendungen mit dem Gedanken gespielt haben, durch den Hinterausgang abzuhauen.
Das hatte mit den Bedingungen bei "Viktor's Spätprogramm" zu tun: Der Saal war rammelvoll, während ich vor der Live-Sendung allein hinter der Bühne wartete, zehn Meter entfernt vom Hinterausgang. Da überlegte ich mir: Soll ich gehen? Schnell irgendwo hinfahren, den Fernseher einschalten und schauen, wie der Produzent händeringend erklärt, der Giacobbo sei
verschwunden.
Das Abschweifen der Gedanken kurz vor einer Sendung kann gefährlich sein.
Stimmt. Wenn ich abschweife, bin ich unkonzentriert und quatsche dummes Zeug. Oder ich denke: Du Trottel, du denkst wieder nicht an das, was du solltest. Diese Gefahr besteht bei mir latent, vor der Show genauso wie während des Auftritts.
Besucht Sie Mike Müller im Traum?
Nein. Und so viel ich weiss, träumt er auch nicht von mir.
Nein, Debbie ist nach dem Abschminken weg. Ebenso wie die Medien haben auch meine Figuren in meinem Privatleben nichts zu suchen.
Sie planen einen Kinofilm.
Stimmt, ich habe das einmal gesagt.
Aber?
Es gibt ein Projekt. Im Moment fehlt mir jedoch die Zeit dafür.
Wenn Sie einen Wunsch bei eine Fee frei hätten, dann...
...wünschte ich mir Dagobert Ducks Geldspeicher und das Schreibtalent des japanischen Schriftstellers Haruki Murakami.
Sie haben nur einen Wunsch frei.
Das überfordert mich heillos. Ich kann mich nicht entscheiden. Vermutlich würde ich das Geld nehmen. Ich könnte dann Film- und Theaterproduktionen selber finanzieren.
Mein "Traumfänger"-Interview mit Kabarettist Viktor Giacobbo ist in der aktuellen "Schweizer Familie" erschienen.
Dienstag, 7. Februar 2012
Nachsatz des Tages: Manfred Krug
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| Manfred Krug in Bild und Text und das auf 344 Seiten. |
Manfred Krug, Schauspieler, im Interview mit "Der Spiegel" über sein neues Buch "MK Bilderbuch. Ein Sammelsurium", erschienen im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag in Berlin.
Ein haarige Sache.
Samstag, 4. Februar 2012
365 Erfinder und ein stiller Journalist
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| Wenn die Rubrik zum Buch wird: "365 Erfinder". |
"365 Erfinder"(448 Seiten, mit Illustrationen von Markus Roost und Roland Hausheer) ist im Echtzeit Verlag in Basel erschienen.
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